III, Low-Carb Pizza-Rolle

Heute kommt gleich das nächste Rezept: die Low Carb Pizza Rolle.

 

Sieht Lecker aus, schmeckt auch so, ist super einfach und schnell zubereitet und sieht generell so als Rolle echt beeindruckend aus.


Zutaten:

  • 3 Eier
  • 100g geriebener Käse (light)
  • 25g Parmesan
  • 20g gemahlene Mandeln
  • Tomatenmark aus der Tube
  • 120g Mozzarella (light)
  • 100g Wurst (Hähnchenbrust)
  • Kräuter

 

Zubereitung:

Die Eier, den geriebenen Käse, Parmesan und die Mandeln miteinander mischen und gut verrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht. Eine Prise Salz dazu und wer möchte, auch schon ein paar Kräuter.

Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, glatt streichen und in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 12 min auf mittlerer Schiene backen.

Anschließend mit Tomatenmark bestreichen, gern auch hier mit Kräutern bestreuen, den Mozzarella in Scheiben schneiden und diese auf dem Boden gleichmäßig verteilen.Dann das Ganze nochmal für weitere 10 min im oberen Drittel des Ofens bei 180 Grad backen.

Das Blech aus dem Ofen holen, die Wurst klein schneiden und gleichmäßig den Boden damit Belegen. Das Backpapier mitsamt dem Teig vom Backblech heben und auf ein Handtuch legen. Zusammenrollen und vom Backpapier lösen. Das Handtuch verhindert, daß man sich dabei die Hände verbrennt. Die Rolle auf einen schönen Teller legen,  und in Scheiben bzw. Röllchen schneiden.

Fertig und sieht dabei auch noch hammermäßig gut aus, wie aus der Sterneküche.

 

Fazit:

 

Super einfach, super lecker und schnell zubereitet. Ich muß dem Erfinder echt danken. Das Originalrezept habe ich ja bereits vor kurzem auf meiner Facebookseite geteilt. Mein Rezept ist etwas reduziert, einmal an den Zutaten, als auch an der Menge. Das Originialrezept ist für 3 Portionen, also für einen allein viel zu viel. Selbst mein Rezept reicht locker für 2 Leute.

Wieder läßt sich die Liste der Zutaten und Gewürze beliebig, nach Herzenlust und Geschmack, abwandeln. Im Originalrezept wurde Salami verwendet, was mir aber zu viele Kalorien hat. Es wurde auch ein die Tomatensoße mit Creme Fraiche etc. zubereitet, was ich hier der Einfachheit halber weggelassen habe (spart auch wieder Kalorien).

Im Rezept wurde gleich gesagt, am soll ein mit Backpapier belegtes Blech nehmen, was die Handhabung und den Abwasch hinterher erheblich erleichtert.

 

Wer das Ganze nicht einrollen möchte, kann die Pizza auch glatt lassen, also unaufgerollt und es wie eine herkömmliche Pizza essen. Das wäre dann eine tolle Alternative zu meinem Thunfisch-Pizza-Boden aus dem letzten Rezept.

III, Low-Carb-Pizza

Heute gibt es endlich wieder ein Rezept von mir: für Low Carb Pizza!

Das Rezept habe ich neulich auf Facebook gefunden und auf meiner Seite geteilt und natürlich jetzt auch probiert. Es ist super einfach, schnell zubereitet und schmeckt obendrein auch noch gut.

 

Zutaten:

  • 2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft
  • 3 Eier
  • 3 TL Tomatenmark
  • Wurst als Belag (ich habe ein paar Wiener klein geschnitten)
  • Käse
  • Gewürze

 

Zubereitung:

 

Den Thunfisch abtropfen lassen. Kann man im Sieb machen, ich habe aber einfach die Dose aufgemacht, den Deckel wieder reingedrückt, Kopfüber über’s Waschbecken gehalten und gewartet, bis kein Saft mehr raus kam.

In eine Schüssel geben, dabei schon zerbröseln, die Eier dazu und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Die Masse dann auf ein, mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und bei 180 Grad 15 Min in den vorgeheizten Ofen. Ich habe eine Springform genutzt, die zwar gut funktioniert hat, sich aber schlecht reinigen läßt.

Die Zeit kann man nutzen, um den Belag zu schneiden.

Den Boden nach dem Backen 5 min abkühlen lassen, dann mit dem Tomatenmark bestreichen, Gewürze je nach Belieben rauf Streuen, Wurst, bzw. Belag rauf, Käse rauf und wieder in den Ofen bei 180 Grad für 15 Min.

Fertig.

 

Fazit:

Die Pizza ist schnell und einfach zuzubereiten, ohne groß Tamtam, schmeckt super und macht extrem satt. Ich allein hab die Menge nicht geschafft. Im Originalrezept wurden auch nur 1,5 Dosen Dosen und 2 Eier für den Boden verwendet. Ich wollte keine angefangene halbe Dose rumstehen haben und hab deshalb 2 ganze Dosen genommen und festgestellt, daß bei 2 Dosen 2 Eier nicht reichen, es müssen drei sein um eine schöne klebrige Masse zu erhalten.

Die Gewürze und den Belag kann man auf so vielfältige Weise variieren, der Thunfisch hat keinen so starken Eigengeschmack, daß er andere Beläge stören würde.

Ich will demnächst Spinat mit Mozzarella als Belag probieren und dann mal Pizza Hawaii, also mit Schinken und Ananas. Die Möglichkeiten sind endlos.

 

Nochmal kurz zum Blech. Wegen der Reinigung empfehle ich ein mit Backpapier belegtes Blech, keine Springform und keine Pizza-Form, wie im Originalrezept verwendet. Es geht hier um die Reinigung. Wenn der Thunfisch die Chance bekommt, sich irgendwo einzubrennen, dann tut er es und man hat ganz schön Probleme, ihn da wieder ab zu bekommen. Backpapier ist also immens wichtig und da eignen sich Backbleche eher für.

 

Achja, und falls Ihr doch eine Springform verwendet, legt Backpapier auf den Rost im Ofen, und die Form da drauf. Gerade beim 1. Backen des Bodens kann es sein, daß etwas Flüssigkeit ausläuft, runter tropft und dann hat man eine schöne Sauerei…im heißen Ofen!

III, Tag 8 der Bauchweg-Challenge

Selbst mein Horoskop sagte heute, ich soll Sport machen. Ich konnte mich ja nicht gegen das Universum stellen und bin brav ins Fitti gegangen. Dort hab ich auch meine Bauchweg-Übungen gemacht. So auf der Matte ging das viel besser, als zu Hause auf dem Boden. Und zum 1. Mal fühlte ich mich, wie all jene, die wirklich regelmäßig ins Fitti gehen, die wirklich wissen, was sie da machen, wie jemand mit einem „Trainingsplan“. 

Normalerweise gehe ich auf den Crosstrainer, mache dann ein paar Geräte oder Circle Training, dann Rudern und anschließend Gehen auf dem Laufband. Ich hatte immer großen Respekt, vor all jenen, die kleine Notizbücher dabei haben, in denen das Training notiert wird, die zielgerichtet Übungen machen, während ich nur irgendwie rum eiere. Das war jedenfalls mein Eindruck über mich selbst. Seit heute ist das anders. Jetzt fühle ich mich wirklich, als ob ich dazu gehöhre. Ich hatte nie das Gefühl, ausgeschlossen, oder anders zu sein. Im Gegenteil, alle sind super nett, respektvoll, höflich und ein Angebot auf ein „Schäferstündchen“ von einem anderen Besucher des Studios, hab ich auch schon erhalten (war verlockend, habe ich aber dankend abgelehnt). 

III, Tag 6 der Bauchweg-Challenge und Strafe muss sein!

Ich bin noch dabei und es wird immer härter, dabei stehe ich immer noch am Anfang.

Weil ich am Donnerstag und Samstag die Challenge nicht machen konnte, habe ich die Challenge an den folgenden Tagen, also Freitag und dann heute (Sonntag) 2 mal gemacht. Ja, Ja, das ist meine selbst auferlegte Strafe für’s Nichtstun.

So schwer mir die Übungen auch fallen, ich finde die Challenge toll, weil ich sie zu Hauae machen kann, also nicht extra ins Fitti gehen muss, und weil die Übungen recht schnell fertig sind. Noch! Mit jeden Tag steigert sich die Anzahl der Wiederhoungen und somit ja auch der Zeitaufwand.

Ein sichtbares Ergebnis merke ich noch nicht, auch hat sich bisher kein Muskelkater gezeigt.

Bin ich am Ende doch nicht so unsportlich oder untrainiert, wie ich immer dachte?

III: Tag 3 der Bauchweg-Challenge

Noch halte ich durch. Sind zwar erst 3 Tage, aber noch geht es. Ich mache mir nur Sorgen ob ich, selbst wenn ich artig jeden Tag die Übungen mache, die erforderliche Anzahl schaffe. Beim Planking sind es am letzten Tag 125 Sekunden, das sind über 2 Minuten. Ich bin ja mal gespannt.

Heute wollte ich ins Fittness-Studio, weil sich aber für Morgen überraschend Besuch angekündigt hat, blieb ich zu hause, hab aufgeräumt und das Bad geschrubbt. Das ist auch ein ordentlicher Workout. Danach dann die Bauchübungen. Und weil mir einfiel, daß ich gestern doch tatsächlich die Burpees vergessen hatte, hab ich heute zur Strafe einen mehr gemacht, also 8 und nicht nur 7.

III, Tag 2 der Bauchweg Challenge

Heute war so ein schöner Frühlingstag, Sonne und 21 Grad, da bin ich nicht ins dunkle Fitness-Studio gegangen, sondern hab die Nordic Walking Stöcke aus der Ecke geholt und bin 1 Stunde walken gewesen.


Danach hab ich dann gleich die Bauchweg-Übungen gemacht. Echt schwer. Muskelkater habe ich noch nicht, kommt aber bestimmt.

Jetzt bin ich erst mal fix und fertig, aber glücklich!

III: 30 Tage Bauchweg Challenge

Bei der Suche nach neuen Low Carb Rezepten bin ich auf Facebook auf die Seite: Low Carb Deutsch Fans auf das folgende Bild gestoßen:


Die 30 Tage Bauch Challenge von Gofeminin Fitness Challenge.

Damit habe ich heute gleich mal angefangen. Zu hause, wo mich keiner sieht. Und hinten ran noch 5 Burpees. Davon mach ich jeden Tag einen mehr. Inzwischen hab ich ja auch dank Google und YouTube herausgefunden, was Burpees sind.

Schon die Übungen vom 1. Tag fand ich recht anstrengend. Ich bin ja sowas von unsportlich und untrainiert. Ich hoffe, das sieht dann nach 30 Tagen anders aus. Und hoffentlich ist dann auch um den Bauch rum weniger. Das ist meine große Problemzone. Ich haben um Bauch und Hüfte einen riesen „Rettungsring“ und darüber einen kleinen. Die müssen weg!!!
Woher dieser plötzliche Eifer kommt, weiss ich nicht, aber ich nutze ihn, so lange er anhält. 

Bei dem Post zu dem Bild waren viele Kommentare, wie z.B.: „Nächsten Monatsanfang mache ich das auch“ oder „Nächste Woche fange ich an“ … ich hab mir da gedacht, warum warten? Nö, ich mach das gleich. Nächste Woche finde ich vielleicht eine andere Ausrede, es nicht zu machen und dann wird nacher gar nichts draus. Das habe ich zu lange gemacht und bin davon übergewichtig geworden. Selber Schuld. Das muss jetzt aufhören. 

Wer jetzt denkt, die spinnt doch und ist total Fitness-verrückt, dem sei gesagt, genau das Gegenteil ist der Fall. Ich mach das alles nicht, weil es Spaß macht. Es ist für mich eine Quälerei und ich muss mich echt zwingen. Aber irgendwas will und muss ich machen, weil alles andere nicht geklappt hat.

III: ein Ziel setzen!

Weil mein Bruder mich bei meiner Diät unterstützen und motivieren möchte, hat er mir jetzt ein ganz besonderes Geschenk gemacht: eine Anmeldung zur „XLETIX Challenge“ in Berlin dieses Jahr. 


Das ist so etwas, wie das Tough Mudder Rennen in England, wo man bei winterlichen Temperaturen mehrere Kilometer läuft und dabei Hindernisse überwinden muß.

XLETIX ist aber in Deutschland und im Sommer, wenn es warm ist.

Es gibt 3 Strecken: S, M und L. Natürlich bin ich bei der kürzesten, also bei S angemeldet.

Strecke S ist 5-6 km, und hat 15 Hindernisse. Die S Strecke laufen alle, und wer sich im Vorfeld für M oder L angemeldet hat, der läuft dann, auf einer anderen Strecke weiter.

Bei den Hindernissen gibt es leichte Sachen, wie durch einen Wassergraben gehen, etc. aber auch Reifen ziehen, ein Teammitglied tragen, eine 3m hohe Wand überwinden, etc. 

Wenn man ein Hindernis nicht machen kann oder will, muß man statt dessen „Burpees“ machen. Da ich mir sicher bin, daß ich einiges nicht machen kann oder will, werd ich wohl viele Burpees machen. 

Ich gebe zu, gerade vor der hohen Wand habe ich Angst. Natürlich, man hilft sich gegenseitig, aber ich wiege 100 kg und habe Angst, die bis dahin immer noch drauf zu haben. Soll ich von den durchtrainierten sportlichen Bekannten meines Bruders, die da auch mit machen, verlangen, daß sie diesen Brocken (mich) darüber hieven? Das ist mir auch irgendwo peinlich.

Alos werde ich wohl zuerst mal raus finden, was Burpees sind, und diese fleißig üben.

Ich habe mich auch nun bei einem Fitness-Studio angemeldet und war schon ein paar mal dort. Bisher ohne erkennbare Erfolge. Es ist wohl auch zu früh dafür.

Also wer von Euch da auch mit läuft, ich bin die kleine Dicke, die mit hoch rotem Kopf hinterher läuft und an den meisten Hindernissen Burpees macht.

III, Probetraining 3. Versuch

„Aller guten Dinge sind Drei!“

Dieses Wochenende fand nun mein 3. Probetraining statt, und ich glaube, ich habe ein gutes Studio gefunden. Es ist wieder eine Kette, kostet im Monat € 19,99. Ich kann dafür in alle Studios in Deutschland und Europa gehen, so oft und so lange ich will, die haben 24h geöffnet. Ich glaube zwar nicht, daß ich je um 2 Uhr Nachts hin gehen würde, aber es ist schön zu wissen, daß ich es könnte.

Es gibt 7 oder 8 von denen in Berlin, davon 2 in meiner Nähe. Eines auf meinem Nach-Hause-Weg (wird aber gerade renoviert) und eines ca. 15 min von der Arbeit entfernt.  Ich könnte also nach der Arbeit hin fahren. Ich war in dem zuletzt genannten Studio. Die Renovierung im Ersten dauert noch 2 Monate und so lange will ich jetzt auch nicht warten.

Parken ist kostenfrei, ebenso Duschen. Sowas, wie Sauna, Schwimmbad oder Massagebänke gibt es nicht. Leider auch keine Powerplates. Dafür gibt es einen separaten Raum, in dem den ganzen Tag per Video Spinningkurse durchgeführt werden und einen größeren Raum, in dem auch per Video den ganzen Tag Kurse laufen, wie Gewichte-Training, Stepp-Aerobic, Six-Pack-Attack, Joga, Aerobic für Anfänger und vieles mehr. Dazu ist dort ein Automat, an dem man, gegen Gebühr, Wasser, Powerriegel, Pulver für Powershakes, etc. bekommen kann.

Der sehr nette, gut aussehende Trainer hat sich richtig viel Zeit für mich genommen, und nur für mich allein! Nachdem Papierkram, der nur 5 min dauerte bekam ich einen kleinen Rundgang und schon ging es auf’s Rad. Beim 10 minütigen Warmmachen hat er mich dann auch gleich nach meinen Eßgewohnheiten gefragt, und mich gelobt, als ich ihm von meiner Diät erzählte. Als ich ihm beichtete, daß von den 35 abgenommenen Kilos ungefähr die Hälfte wieder drauf ist, lächelte er, sagte, daß er das von sich selber auch kennt und ich soll dran bleiben. Ich soll drüber nachdenken, was ich jetzt, im Vergleich zu damals, anders mache (ich weiß schon, ich esse und nasche wieder mehr), und versuchen, das wieder richtig zu machen. Und ja, er versteht sehr gut, Essen ist Genuß. Wenn ich ausreichend Sport mache, kann ich mir tatsächlich wieder Schokolade (in Maßen, nicht Massen) erlauben, ohne wieder zuzunehmen. Aber „Abnahme ist 80% Ernährung und nur 20% Sport!“, seine Worte. Man könnte das jetzt demotivierend verstehen, ich fand es aber gut und inspirierend.

Er erkundigte sich genau nach meinen Trainingszielen, zeigte und erklärte mir dazu dann 10 Geräte. Er fragte auch, was ich im Job mache und zeigte mir Geräte/Übungen, um als Schreibtischtäter Haltungsschäden etc. zu vermeiden und nicht beanspruchte Muskeln auch mal zu benutzen. Fand ich klasse!

Ich mußte dann auch „Planking“ machen. Kennt Ihr das? Man legt sich auf den Boden, stützt sich auf die Unterarme und Zehen und muß den Rest des Körpers anheben und steif wie ein Brett (engl. „Plank“) halten. Es gab da ja mal vor ca. 1. Jahr einen Interhype, bzw. eine Challenge, daß man das 1 Minute halten soll. Ich hab damals nicht mitgemacht. Am Wochenende nun das erste Mal „Planking“ in meinem Leben. Ich sollte nur 30 Sekunden halten, hab gedacht, ich brech nach 5 Sekunden schon zusammen, aber der Trainer forderte mich an, nicht aufgeben, hat mich angefeuert und gepuscht und so hab ich tatsächlich irgendwie 30 Sekunden geschafft. Ich bin total stolz auf mich, mir tun aber jetzt noch die Bauchmuskeln weh. Ich bin ja sowas von untrainiert.

In dem Studio gibt es auch ein „Circle Training“, das er mir empfohlen hat. Es ist für Leute, wie mich, die nicht viel Zeit oder Lust haben.  Da stehen 10 Geräte im Kreis, jedes trainiert mind. 2 Muskelgruppen. Man macht immer 60 Sekunden lang ein Gerät und hat dann 30 Sekunden Zeit zum Wechseln, dann wieder 60 Sekunden das nächste, im Kreis. Nach nur 15 Minuten ist man einmal durch und hat alle Muskelgruppen bearbeitet. Find ich toll! Die Vorstellung, nach der Arbeit noch 2 – 3 Stunden im Fitness-Studio  zu sein und erst um 22 Uhr nach Hause zu kommen, gefällt mir überhaupt nicht. Aber mit dem Circle Training spar ich echt Zeit. So ging die eine Stunde viel zu schnell vorbei. Ich blieb noch eine Weile. Ich hatte ja auch einen Trainingsplan bekommen. Es gibt bei denen so Standard-Pläne und der Trainer hat meinen individuell ergänzt, bzw. eine Übung komplett gestrichen.

Ich war Sonntag wieder da, ganze 4 Stunden, hab alle Übungen von meinem Plan und das Circle Training 2 mal gemacht. Mir tun alle Muskeln weh, aber ich bin glücklich.

 

Nun muß ich mich entscheiden: unterschreiben und mich erst mal ein Jahr denen verpflichten, oder weiter suchen.

III, Probetraining 2. Versuch

Diesmal habe ich mir für das Probetraining ein Fitness-Studio nur für Frauen ausgesucht. Auch eine Kette, mit Studios in ganz Deutschland. Eigentlich wollte ich da gar nicht hin, weil ich schon im Internet gesehen habe, daß die über meiner Preisklasse liegen. Die Preise liegen zwischen 40 und 90 Euro im Monat. Wenn man sich an ein einziges Studio binden will, dann kostet es nur € 40, wenn man mehr Studios (es gibt auch einen Platinum-Club von denen) und mehr Services nutzen will, kostet es mehr. Da meine Schmerzgrenze bei maximal € 25 im Monat liegt, kamen die schon von vorneherein nicht in Frage. Aber dann ging ich beim Schaufenster-Bummeln an dem Studio vorbei, wurde da von einer ganz netten Dame angesprochen und dachte mir, angucken kann ich es ja mal. Also habe ich gleich für den nächsten Samstag ein Probetraining vereinbart.

 

An sich eine sehr schöne Einrichtung, mit vielen Geräten, auch so Seile, an denen man mit dem eigenen Körpergewicht arbeitet (sah interessant, aber auch sehr anstrengend aus), einem kleinen Schwimmbecken, 5 verschiedene Saunen und einen großen Raum für diverse Kurse, wie Zumba, Pilates, Yoga, Bauch/Beine/Po, etc. Alles sauber, hell, freundlich, geräumig und sehr ansprechend.

Parken war nicht kostenfrei (ist zugegebener Maßen in Berlin auch wirklich schwierig), dafür könnte man als Mitglied alles nutzen (Duschen, Schwimmbad, Sauna, etc.) Es gab auch eine Bar mit Fitness-Shakes und Powerriegeln, gegen Bezahlung.

 

Leider waren die Trainerinnern in dem Studio dermaßen desinteressiert, daß es mich total abgeschreckt hat. Und ich war 5 Stunden am Samstag und nochmal 4 Stunden am Sonntag da, um mir das richtig anzuschauen, und um zu sehen, ob ich nicht doch irgendwie das Geld zusammen kratze und in dieses schöne Studio gehe. Aber NEIN, die Damen hatten einfach keine Lust. Das mußte ich dann auch der netten Mitarbeiterin so sagen, als die mich nach den Probetagen fragte, ob ich nun bleiben will. Das was sie mir auf der Straße versprochen hatte, haben ihre Kollegen einfach nicht eingehalten.

Ich erzähl auch gern, ein paar Beispiele.

Das Probetraining sollte um 9 Uhr morgens los gehen und eine Stunde mit dem Trainer beinhalten, dann durfte man den Tag so lange bleiben, wie man wollte. Ich war pünktlich, bekam einen Fragebogen zu meinen Eßgewohnheiten und Bewegungsalltag in die Hand und den Hinweis, daß noch eine Dame zum Probetraining kommt. Ich habe also den Bogen ausgefüllt, dann eine halbe Stunde gewartet und keiner kam. Weder die andere Dame, noch die Trainerin. Als ich dann nachfragte, kam die Trainerin doch, warf einen kurzen Blick auf den Bogen und sagte, ich solle weniger Süßes, mehr Gesundes essen und Sport machen.

Ach was?

Echt?

Hör ich zum 1. Mal.

Wär ich ja nie von Allein drauf gekommen…

Dann sagte Sie, daß sie mir, weil nur noch 20 Minuten Training übrig sind, nur kurz die Geräte erklären wird, und dann kann ich so lange allein weiter machen, wie ich will. Ich sollte aber zuerst 10 min auf’s Laufband, zum warm machen. Da hab ich auch gemacht. Danach fragte sie mich, was mein Ziel ist: ich also: Abnehmen, fit werden, schlank werden, besonders um die Körpermitte rum. Inzwischen waren nur noch 5 min. übrig, in denen sie mir 2 Geräte zeigte und mich dann auf eine Matte schickte, auf der man Rumpfbeugen macht. Das war das ganze Probetraining und sie war wieder weg. Ich hab vorher 30 min rum gesessen, da hätte ich auch schon aufs Laufband gehen können…

 

Dann fing der Zumba-Kurs dort an. Wir waren 15 Damen davon 5 Erfahrene und 10 komplette Zumba-Anfänger. Die Trainerin sagte, wir sollen einfach mitmachen, Erklärungen gibt es nicht. Und schon ging es los. Ich habe letztes Jahr schon mal Zumba versucht, leider wurde der Kurs vom Abend auf den Vormittag verlegt und ich konnte wegen der Arbeit nicht mehr hingehen. Damals hatten die Trainer per Klatschen immer Richtungsänderungen angezeigt und per Handzeichen, wie oft man etwas wiederholt (meistens 2 mal). Ich, als Anfänger, fand das ungemein hilfreich, weil sich dann die ganze Gruppe zeitgleich in die gleiche Richtung bewegt und zumindest ungefähr das gleiche macht. Die Trainerin in dem Studio am Wochenende hat davon gar nichts gemacht. So haben sich dann 5 Damen bewegt und der Rest stand meistens ahnungslos rum und wußte nicht, was gemacht werden muß. Spaß ist anders. Trotzdem hab ich mir größte Mühe gegeben, habe eine Stunde irgendwie getanzt, und dabei festgestellt, daß ich mich physisch nicht so schnell bewegen kann, wie der Tanz es erfordert.

Ich hatte dann überlegt, den Wasser-Aerobic-Kurs zu machen. Leider überlagern sich die Kurse. Wenn ein Kurs irgendwo aufhört, läuft der andere bereits seit 5 min. Weil ich nach dem Zumba und vor dem Baden gern duschen wollte, war also nix mit Wasser-Aerobic. Die hab ich dann Sonntag gemacht (dafür den Zumba-Kurs weggelassen). War ganz schön, aber das Wasser war irgendwie zu flach (ging mir nur bis zur Hüfte) und zu warm.

 

Ich suche also weiter nach MEINEM Studio.