II, Tag 260, Rezept: Low-Carb Quarkbrötchen

Nach langer Zeit melde ich mich endlich zurück, und dann auch gleich mit einem Rezept, dass ich den letzten Monaten immer wieder mal getestet habe und einfach weiter geben muss.
Low-Carb Brötchen, bzw. Quarkbrötchen ohne Kohlenhydrate.
Die Zubeteitung ist super einfach, man benötigt nur Eier, Quark und Gewürze.

Zutaten:

3 Eier

3 Eßlöffel Quark

Für süße Brötchen noch eine Prise Stevia dazu, für Kräuterbrötchen eine Prise Salz und trockene Kräuter nach Belieben.
Zubereitung:

1. Eigelb und Eiweiß trennen. Eigelb mit Quark mischen und zu einer glatten Masse verrühren.

Wer nur eine Sorte Brötchen machen möchte gibt jetzt schon Stevia oder die Gewürze dazu.

Wenn man mehrere Sorten machen möchte, dann mit dem Würzen bis zum Schritt 3 warten.

2. Ofen auf 150 Grad vorheizen. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Quark-Ei-Masse heben.

3. Für verschiedene Brötchen jetzt den Teig in Teile teilen und unterschiedlich würzen. Dabei die Gewürze/Stevia sehr vorsichtig unterrühren, sonst fällt die Masse wieder in sich zusammen.

Den Teig mit einem Eßlöffel auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (Abstand lassen, der Teig läuft etwas aus), und ca. 20-30 min auf mittlerer Schiene backen, bis sie Goldgelb sind.
Fazit:

Wer süße Brötchen mag, nimmt die einfache Variante, mit Eier, Quark und Stevia. Wer möchte, ißt sie dann mit Marmelade, etc.

Den Schokoliebhabern muss ich leider sagen, daß die Brötchen mit Kakao oder Schokostücken drin nicht schmecken. Dann lieber das einfache Brötchen mit Nutella o.ö. drauf.

Wer gern Kräuterbrötchen ißt, kann sich hier austoben. Ich empfehle getrocknete Kräuter, da hält sich auch das Brötchen länger. Mit frischen Kräutern, oder eingelgten Tomaten etc. halten sich die Brötchen nicht so lange und sollten gleich verzehrt werden.

Mann kann sie so essen, mit Kräuterquark, Wurst, Käse, etc.

Wenn sie ganz frisch sind, ist es schwer, die Brötchen durch zu schneiden. Ich hab sie daher, wie ein Croissant so gegessen, und immer einen Klecks Quark drauf.
Ich hab bereits 3 Kollegen und 2 Freundinnen süchtig nach diesen Brötchen gemacht, aber dieser Sucht kann man getrost und ohne Reue nachgehen. 

Viel Spaß beim Backen und Guten Appetit!

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III: Tag 127, Am Tag nach dem Xletix Hindernislauf

Ich hab es überlebt. Es war härter und schwieriger, als ich mir vorgestellt hatte, aber ich war dabei und hab die komplette Strecke geschafft.

Es ging durch Schlammbäder, Wasserbäder, Schaumbäder, unter Stacheldraht und Rohre durch, über Balken, Brücken und Reifen, wir haben Teammitglieder getragen und Traktor-Reifen gezogen, und dann gab es immer wieder Kletterhindernisse.

Über Wände und Netze konnte ich nicht, das war zu schwer, dafür habe ich an 4 Hindernissen Burpees gemacht. Aber bei allem anderen war ich dabei. Ich bin so stolz auf mich und dankbar für das Team, die mit mir gelaufen sind. Ohne die hätte ich es nicht geschafft. Vielen Dank nochmal an Euch! 

Wir sind zusammen auf der „kurzen“ 6km langen S-Strecke gelaufen und das Team ist im Anschluß noch weitere 8km auf der M-Strecke. M hätte ich nicht geschafft, hatte ich aber auch nicht geplant.

Heute tun mir die Füße, Waden und der Rücken weh, ich habe etliche blaue Flecken an den Beinen und zerschundene Knie, aber ich bin super glücklich und stolz auf mich.


III: Tag 125, Morgen ist Xletix-Tag

Ich bin so aufgeregt. Die Sachen sind gepackt, der Parkplatz ist bestellt. Morgen ist es endlich so weit. Der Xletix-Hindernislauf findet statt. Und ich bin weit davon entfernt fit und bereit dafür zu sein. 

Gewichtsmäßig stehe ich genauso da, wie vor 125 Tagen. Da hat sich überhaupt nichts getan. Und das trotz Sport und Diät. Ich gebe zu, die Bauchweg-Challenge habe ich nicht durch gehalten und nach 2 Wochen aufgegeben. Schlecht, ich weiß. 

Dafür habe ich Burpees geübt. Die sind wirklich schwer, und ich brauche für 10 Stück sehr lange, aber es geht.

Durch den Sport fühle ich mich fitter, als zu Anfang des Jahres, aber die Wage sagt was anderes, die Rettungsringe um meinen Bauch und meine Kleidung sagt mir, es hat sich nichts geändert. Komisch. Vielleicht sollte ich doch mal zum Arzt gehen, und mich gründlich untersuchen lassen. Eine leichte Unterfunktion der Schilddrüse reicht wohl schon aus, um jeden Diät-Versuch zu boykottieren. Aber das mache ich nach dem Lauf. Jetzt muß ich erst mal Xletix überleben.

Falls von Euch noch jemand mitmacht, ich bin die kleine Dicke, die hinterher läuft.

III, Low-Carb Pizza-Rolle

Heute kommt gleich das nächste Rezept: die Low Carb Pizza Rolle.

 

Sieht Lecker aus, schmeckt auch so, ist super einfach und schnell zubereitet und sieht generell so als Rolle echt beeindruckend aus.


Zutaten:

  • 3 Eier
  • 100g geriebener Käse (light)
  • 25g Parmesan
  • 20g gemahlene Mandeln
  • Tomatenmark aus der Tube
  • 120g Mozzarella (light)
  • 100g Wurst (Hähnchenbrust)
  • Kräuter

 

Zubereitung:

Die Eier, den geriebenen Käse, Parmesan und die Mandeln miteinander mischen und gut verrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht. Eine Prise Salz dazu und wer möchte, auch schon ein paar Kräuter.

Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, glatt streichen und in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 12 min auf mittlerer Schiene backen.

Anschließend mit Tomatenmark bestreichen, gern auch hier mit Kräutern bestreuen, den Mozzarella in Scheiben schneiden und diese auf dem Boden gleichmäßig verteilen.Dann das Ganze nochmal für weitere 10 min im oberen Drittel des Ofens bei 180 Grad backen.

Das Blech aus dem Ofen holen, die Wurst klein schneiden und gleichmäßig den Boden damit Belegen. Das Backpapier mitsamt dem Teig vom Backblech heben und auf ein Handtuch legen. Zusammenrollen und vom Backpapier lösen. Das Handtuch verhindert, daß man sich dabei die Hände verbrennt. Die Rolle auf einen schönen Teller legen,  und in Scheiben bzw. Röllchen schneiden.

Fertig und sieht dabei auch noch hammermäßig gut aus, wie aus der Sterneküche.

 

Fazit:

 

Super einfach, super lecker und schnell zubereitet. Ich muß dem Erfinder echt danken. Das Originalrezept habe ich ja bereits vor kurzem auf meiner Facebookseite geteilt. Mein Rezept ist etwas reduziert, einmal an den Zutaten, als auch an der Menge. Das Originialrezept ist für 3 Portionen, also für einen allein viel zu viel. Selbst mein Rezept reicht locker für 2 Leute.

Wieder läßt sich die Liste der Zutaten und Gewürze beliebig, nach Herzenlust und Geschmack, abwandeln. Im Originalrezept wurde Salami verwendet, was mir aber zu viele Kalorien hat. Es wurde auch ein die Tomatensoße mit Creme Fraiche etc. zubereitet, was ich hier der Einfachheit halber weggelassen habe (spart auch wieder Kalorien).

Im Rezept wurde gleich gesagt, am soll ein mit Backpapier belegtes Blech nehmen, was die Handhabung und den Abwasch hinterher erheblich erleichtert.

 

Wer das Ganze nicht einrollen möchte, kann die Pizza auch glatt lassen, also unaufgerollt und es wie eine herkömmliche Pizza essen. Das wäre dann eine tolle Alternative zu meinem Thunfisch-Pizza-Boden aus dem letzten Rezept.

III, Low-Carb-Pizza

Heute gibt es endlich wieder ein Rezept von mir: für Low Carb Pizza!

Das Rezept habe ich neulich auf Facebook gefunden und auf meiner Seite geteilt und natürlich jetzt auch probiert. Es ist super einfach, schnell zubereitet und schmeckt obendrein auch noch gut.

 

Zutaten:

  • 2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft
  • 3 Eier
  • 3 TL Tomatenmark
  • Wurst als Belag (ich habe ein paar Wiener klein geschnitten)
  • Käse
  • Gewürze

 

Zubereitung:

 

Den Thunfisch abtropfen lassen. Kann man im Sieb machen, ich habe aber einfach die Dose aufgemacht, den Deckel wieder reingedrückt, Kopfüber über’s Waschbecken gehalten und gewartet, bis kein Saft mehr raus kam.

In eine Schüssel geben, dabei schon zerbröseln, die Eier dazu und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Die Masse dann auf ein, mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und bei 180 Grad 15 Min in den vorgeheizten Ofen. Ich habe eine Springform genutzt, die zwar gut funktioniert hat, sich aber schlecht reinigen läßt.

Die Zeit kann man nutzen, um den Belag zu schneiden.

Den Boden nach dem Backen 5 min abkühlen lassen, dann mit dem Tomatenmark bestreichen, Gewürze je nach Belieben rauf Streuen, Wurst, bzw. Belag rauf, Käse rauf und wieder in den Ofen bei 180 Grad für 15 Min.

Fertig.

 

Fazit:

Die Pizza ist schnell und einfach zuzubereiten, ohne groß Tamtam, schmeckt super und macht extrem satt. Ich allein hab die Menge nicht geschafft. Im Originalrezept wurden auch nur 1,5 Dosen Dosen und 2 Eier für den Boden verwendet. Ich wollte keine angefangene halbe Dose rumstehen haben und hab deshalb 2 ganze Dosen genommen und festgestellt, daß bei 2 Dosen 2 Eier nicht reichen, es müssen drei sein um eine schöne klebrige Masse zu erhalten.

Die Gewürze und den Belag kann man auf so vielfältige Weise variieren, der Thunfisch hat keinen so starken Eigengeschmack, daß er andere Beläge stören würde.

Ich will demnächst Spinat mit Mozzarella als Belag probieren und dann mal Pizza Hawaii, also mit Schinken und Ananas. Die Möglichkeiten sind endlos.

 

Nochmal kurz zum Blech. Wegen der Reinigung empfehle ich ein mit Backpapier belegtes Blech, keine Springform und keine Pizza-Form, wie im Originalrezept verwendet. Es geht hier um die Reinigung. Wenn der Thunfisch die Chance bekommt, sich irgendwo einzubrennen, dann tut er es und man hat ganz schön Probleme, ihn da wieder ab zu bekommen. Backpapier ist also immens wichtig und da eignen sich Backbleche eher für.

 

Achja, und falls Ihr doch eine Springform verwendet, legt Backpapier auf den Rost im Ofen, und die Form da drauf. Gerade beim 1. Backen des Bodens kann es sein, daß etwas Flüssigkeit ausläuft, runter tropft und dann hat man eine schöne Sauerei…im heißen Ofen!

III, Tag 8 der Bauchweg-Challenge

Selbst mein Horoskop sagte heute, ich soll Sport machen. Ich konnte mich ja nicht gegen das Universum stellen und bin brav ins Fitti gegangen. Dort hab ich auch meine Bauchweg-Übungen gemacht. So auf der Matte ging das viel besser, als zu Hause auf dem Boden. Und zum 1. Mal fühlte ich mich, wie all jene, die wirklich regelmäßig ins Fitti gehen, die wirklich wissen, was sie da machen, wie jemand mit einem „Trainingsplan“. 

Normalerweise gehe ich auf den Crosstrainer, mache dann ein paar Geräte oder Circle Training, dann Rudern und anschließend Gehen auf dem Laufband. Ich hatte immer großen Respekt, vor all jenen, die kleine Notizbücher dabei haben, in denen das Training notiert wird, die zielgerichtet Übungen machen, während ich nur irgendwie rum eiere. Das war jedenfalls mein Eindruck über mich selbst. Seit heute ist das anders. Jetzt fühle ich mich wirklich, als ob ich dazu gehöhre. Ich hatte nie das Gefühl, ausgeschlossen, oder anders zu sein. Im Gegenteil, alle sind super nett, respektvoll, höflich und ein Angebot auf ein „Schäferstündchen“ von einem anderen Besucher des Studios, hab ich auch schon erhalten (war verlockend, habe ich aber dankend abgelehnt). 

III, Tag 6 der Bauchweg-Challenge und Strafe muss sein!

Ich bin noch dabei und es wird immer härter, dabei stehe ich immer noch am Anfang.

Weil ich am Donnerstag und Samstag die Challenge nicht machen konnte, habe ich die Challenge an den folgenden Tagen, also Freitag und dann heute (Sonntag) 2 mal gemacht. Ja, Ja, das ist meine selbst auferlegte Strafe für’s Nichtstun.

So schwer mir die Übungen auch fallen, ich finde die Challenge toll, weil ich sie zu Hauae machen kann, also nicht extra ins Fitti gehen muss, und weil die Übungen recht schnell fertig sind. Noch! Mit jeden Tag steigert sich die Anzahl der Wiederhoungen und somit ja auch der Zeitaufwand.

Ein sichtbares Ergebnis merke ich noch nicht, auch hat sich bisher kein Muskelkater gezeigt.

Bin ich am Ende doch nicht so unsportlich oder untrainiert, wie ich immer dachte?

III: Tag 3 der Bauchweg-Challenge

Noch halte ich durch. Sind zwar erst 3 Tage, aber noch geht es. Ich mache mir nur Sorgen ob ich, selbst wenn ich artig jeden Tag die Übungen mache, die erforderliche Anzahl schaffe. Beim Planking sind es am letzten Tag 125 Sekunden, das sind über 2 Minuten. Ich bin ja mal gespannt.

Heute wollte ich ins Fittness-Studio, weil sich aber für Morgen überraschend Besuch angekündigt hat, blieb ich zu hause, hab aufgeräumt und das Bad geschrubbt. Das ist auch ein ordentlicher Workout. Danach dann die Bauchübungen. Und weil mir einfiel, daß ich gestern doch tatsächlich die Burpees vergessen hatte, hab ich heute zur Strafe einen mehr gemacht, also 8 und nicht nur 7.

III, Tag 2 der Bauchweg Challenge

Heute war so ein schöner Frühlingstag, Sonne und 21 Grad, da bin ich nicht ins dunkle Fitness-Studio gegangen, sondern hab die Nordic Walking Stöcke aus der Ecke geholt und bin 1 Stunde walken gewesen.


Danach hab ich dann gleich die Bauchweg-Übungen gemacht. Echt schwer. Muskelkater habe ich noch nicht, kommt aber bestimmt.

Jetzt bin ich erst mal fix und fertig, aber glücklich!